Vertragslaufzeit beim DSL Vertrag

   

Vertragslaufzeit

Bedeutung der Vertragslaufzeit bei DSL Verträgen

DSL-Verträge sind genau wie alle anderen gängigen Festnetzverträge mit einer gewissen Mindestlaufzeit verbunden. Viele Unternehmen werben allerdings vordergründig mit ihren jeweiligen tariflichen Leistungen, den zugehörigen Nutzungsentgelten, sowie unter Umständen ihrer Servicebereitschaft. Die Vertragslaufzeit wird dabei oftmals unbeachtet gelassen.

Mindestvertragslaufzeit?

Verdeutlicht wird dies bei der Betrachtung einer typischen Informationsseite zu DSL-Verträgen. Während im zentralen Blickfeld die verschiedenen Leistungen mitsamt den eventuell anfallenden Kosten positioniert werden, entdeckt der Interessierte in der Regel erst durch eine Fußnote die Mindestvertragslaufzeit. Seitens der Anbieter scheint diese also nur eine untergeordnete Rolle zu haben.
 
 

Der Ursache hierfür ist zweigeteilt. Auf der einen Seite liegen die Vertragslaufzeiten regelmäßig bei zwei Jahren. Es spielt heutzutage kaum noch eine Rolle, über welchen Anbieter die DSL-Verbindungen bezogen werden – zumindest in Hinsicht auf die Laufzeit – da sich diese nur noch selten von der 24-Monats-Variante abweicht. Verträge, die den Kunden stattdessen nur 12 Monate oder weniger binden, wie sie bis vor wenigen Jahren noch gängig im Bereich der Festnetztelekommunikation waren, scheinen stattdessen auszusterben.
Aus diesem Sachverhalt leitet sich nun die zweite Ursache ab: Die Anbieter wollen nur im seltensten Fall darauf aufmerksam machen, wie lange sich ein potentieller Kunde tatsächlich binden würde. Zwar sind die Laufzeiten wie schon erwähnt bei anderen Unternehmen selten anders verteilt; allerdings dürfte jedem klar sein, dass zwei Jahre eine lange Zeit sind.

 

 


Insbesondere auf dem umkämpften DSL-Markt hat sich in den letzten Jahren im Zuge aufkommenden Wettbewerbs ein stetiger Preisverfall abgezeichnet. Während ein DSL-Anschluss samt Flatrate vor fünf Jahren noch 30 bis 40 Euro kostete, ist eine solche Leistung nun im Durchschnitt für den halben monatlichen Preis erhältlich. Wer sich also zwei Jahre an einen Anbieter bindet, kann nach einigen Monaten nicht zu einem nun günstigeren Unternehmen wechseln. Die Entscheidung, mit wem der Vertrag geschlossen werden soll, sei also gut zu überdenken.

Allerdings ist hier anzumerken: Eine generelle preisliche Tendenz lässt sich vor jeden Vertragsschluss bereits erahnen. Da in der Regel die Möglichkeit offensteht, bei einem Anbieter unter dessen Tarifen auch später zu wählen, sollten innerhalb der meist zweijährigen Vertragslaufzeit keine allzu großen preislichen Überraschungen auftreten.




 
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