ISDN Geschwindigkeit
Die maximale ISDN Geschwindigkeit
DSL ist mittlerweile der meistverbreitete Internetanschluss. Als es noch kein
DSL gab, surfte man mit einem analogen Modem oder mit ISDN im Internet.
Wer ISDN hatte, war gegenüber dem Inhaber eines analogen Telefonanschlusses klar
im Vorteil, denn ein Standard ISDN-Anschluss bietet zwei Nutzkanäle mit einer
Übertragungsrate von jeweils 64 kBit/s. Da beide Kanäle gleichzeitig genutzt
werden können, beträgt somit die maximale ISDN-Geschwindigkeit 128 kBit/s.
Reicht die ISDN Geschwindigkeit heute noch aus?
Dies war vor DSL die höchste Geschwindigkeit, mit der Privatleute im Internet
surfen konnten. Zum Vergleich: Mit einem analogen Modem kann man nur mit 56 kBit/s
ins Netz. Das mag zu Zeiten, in denen Webseiten nur aus Text bestanden, auch
ausgereicht haben. Für heutige Internetseiten, die mit Bildern und Videos
überladen sind, ist das aber viel zu langsam. Selbst beim Surfen mit ISDN
Geschwindigkeit halten sich die Ladezeiten der mit Grafiken und Videos
überladenen Webseiten in keinem erträglichen Rahmen mehr.
Während ein Standard-ISDN-Anschluss zwei Nutzkanäle zur Verfügung stellt, sind
es bei einem Primärmultiplexanschluss 30 Nutzkanäle. Damit ergibt sich eine
Gesamtübertragungsrate von 1920 kBit/s. Das war für DSL-lose Zeiten eine enorme
Datenrate, konnte aber aufgrund der Kosten nur von großen Unternehmen genutzt
werden. Auch bei dieser Zahl fällt auf, dass sie im Vergleich zu heutigen
DSL Geschwindigkeiten eher niedrig ist. 2 MBit/s sind für einen DSL-Anschluss
mittlerweile fast schon ein bisschen langsam, da sich auf den Webseiten immer hochauflösendere Videos finden.
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