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UMTS Antennen...

Infos über UMTS Antennen

Seit seinen Anfängen in den 1960 Jahren hat sich der Mobilfunkstandard deutlich verändert. Während am Anfang analoge Systeme der ersten Generation standen, folgte in der zweiten Generation der GSM Standard. Am 6. Oktober 2000 wurde durch die Verteilung der UMTS-Lizenzen der Startschuss für die dritte Generation von Mobilfunknetzen in Deutschland gegeben.
Nachteil der UMTS Technik ist die extrem begrenzt Reichweite. Deshalb ist ein engmaschiges Netz von UMTS-Sendemasten notwendig. Außerdem schirmen Bauwerke und sogar die eigenen vier Wände (zum Beispiel aus Stahlbeton) die UMTS-Strahlen stark ab. Aus diesem Grund benötigen die UMTS Antennen freie Sicht zum Sendemast. Dadurch wird es manchmal notwendig eine UMTS-Empfangsantenne sehr weit oben, beispielsweise am Dach eines Hauses anbringen zu müssen. Daneben spielt aber auch die Kabellänge eine wichtige Rolle. Durch die Kabeldämpfung sind Längen bis zu 20 m sinnvoll.
Da viele UMTS-Nutzer nicht wissen, wo der nächste Sendemast steht, entscheiden sie sich für eine Rundumantenne. Diese haben allerdings nur 2 dBi (isotrop) Antennengewinn. Damit haben sie in der Regel keinen besseren Empfang, als die Antennen, die bereits fest in den Geräten eingebaut sind. Sie können deshalb den Empfang in schlecht versorgten Gebieten kaum verbessern. Ihr einziger Vorteil liegt darin, dass sie außerhalb des Gerätes etwas günstiger aufgestellt werden können. Viele dieser Antennen haben jedoch auch ein viel zu dünnes Kabel (ein 2,7 mm dünnes Kabel kann schon einen Verlust von 2 dB pro m mit sich bringen). Für ein eingeschränktes Bandspektrum lässt sich durch eine Rundumantenne ein Antennengewinn erzielen, nicht jedoch für ein breites UMTS-Frequenzband. Eine gute UMTS-Antenne deckt den Bereich zwischen GSM1800 und 2200 MHz ab. Solche Antennen sind dann auch in der Lage GPRS auf GSM1800 zu bedienen. Um auch für GPRS auf GSM900 gerüstet zu sein, sind Dual-Band-Antennen notwendig, die jedoch erneut niedrigere Antennengewinne bringen.
Richtantennen erzielen deutlich bessere Ergebnisse als Rundumantennen. Leider funktionieren die Signalpegel-Anzeigen vieler UMTS-Karten nicht besonders gut. Deshalb ermittelt man die Ausrichtung der Richtantenne, wenn der genaue Standort eines Sendemasts nicht bekannt ist, indem man die Richtantenne dreht und dabei die erreichte Datenrate kontrolliert. Außerdem erkennt man eine gute Ausrichtung auch an der Stabilität der Verbindung.
Weitere Antennen, die gut für UMTS geeignet sind, sind die kompakten Quad-Antennen. Gute Ergebnisse können auch mit den logarithmisch periodischen Antennen erzielt werden. Der Gewinn dieser Antennen ist aus technischen Gründen auf max. 11 dBi begrenzt. Daneben bieten Parabolantennen besonders hohe Antennengewinne. Bei einer Parabolantenne deren Spiegel 80 cm misst können Werte um 22 dBi erreicht werden.
Doch jede Antenne kann nur dann beste Ergebnisse erzielen, wenn sie sich in einem guten Sendebereich befinden. Befinden sich viele Reflektionen im Strahlungsbereich (dies können auch gut isolierende Fenster sein, die eine nicht sichtbare Metallbeschichtung besitzen) kann auch die beste Antenne versagen.

UMTS Verbindung verbessern...

Tipps zur Verbesserung der UMTS Verbindung

Wer sich ins Internet über einen Surfstick oder eine Laptopkarte einwählt kennt das Problem: die UMTS Verbindung ist zu schwach und man muß das EDGE Netz mit einer deutlich geringeren Übertragungsrate nutzen. Oft helfen aber schon kleine Tricks, um die UMTS Verbindung verbessern zu können.

Bevor jedoch technische Maßnahmen ins Auge gefasst werden, sollte versucht werden, störende Hindernisse zwischen dem Sendemast und dem Endgerät zu beseitigen bzw. diesen Hindernissen aus dem Weg zu gehen. Störend wirken sich massive Wände aus sowie alles, was elektrischen Strom gut leitet. Dazu gehören beispielsweise Dämmfolien, weswegen das Handy bzw. der USB-Stick sich in der Nähe eines Fensters befinden sollten, wenn sie in Gebäuden genutzt werden. Bei Nutzung im Freien erweisen sich Bäume oft als erheblich störender als Gebäude. Bäume enthalten sehr viel Wasser und absorbieren daher elektromagnetische Strahlung. Oft hilft es also bereits, den eigenen Standort um wenige Meter zu ändern, um eine deutliche Verbesserung des Empfangs zu erreichen. Da Handyantenne nicht in alle Richtungen gleich stark abstrahlen, kann auch schon Richtungsänderung den Empfang positiv beeinflussen.

Technische Maßnahmen

Ein Laptop mit USB Stick weist oft schon einen deutlich besseren Empfang auf, wenn der Stick nicht direkt an den USB-Port angeschlossen wird sondern ein USB Verlängerungskabel benutzt wird. Damit wird zunächst die abschirmende Wirkung des Laptops verringert. Darüber hinaus ist der Laptop selbst auch eine Quelle für störende Strahlung, deren Stärke schnell mit de Entfernung vom Laptop abnimmt.
Hilft all die nicht, kann eine externe USB Antenne eingesetzt werden. Dabei stehen zwei grundsätzlich verschiedene Bauarten von Antennen zur Verfügung. Rundumantennen fungieren als reine Signalverstärker und können sehr gut verwendet werden, um eine bereits bestehende Verbindung zu verbessern. Kann jedoch keine Verbindung aufgebaut werden, erweisen sie sich meist als wenig hilfreich. Hier muss dann die schärfste Waffe zum Einsatz kommen, die selbst in scheinbar aussichtslosen Lagen noch helfen kann: eine UMTS Richtfunkantenne. Damit kann UMTS oft selbst in Gebieten genutzt werden, in denen ohne Antenne kein Empfang möglich ist. Ihr Einsatz setzt allerdings voraus, dass der Standort des UMTS Sendemastes bekannt ist, da sie direkt auf diesen Mast ausgerichtet werden muss.

DSL ohne Telefonanschluß...

Was braucht man zum Surfen über DSL ohne Telefonanschluss?

Das Internet hat die Welt revolutioniert. Das Informationszeitalter ist in die Wohnzimmer der Menschen eingedrungen und hat diese quasi überfallen. Anfang 2010 hatten bereits 73% der Bundesbürger einen Internet-Anschluss. Und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen, denn die Möglichkeiten der Kommunikation, des Kommerzes, der Informationsbeschaffung sind bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Mit den wachsenden Möglichkeiten wächst auch die Begierde der Menschen. Die Lust auf Neues, auf Weiterentwicklung und Fortschritt. Immer schneller werden die Anschlüsse und mittlerweile zieht es die User auch schon ins Straßencafé statt ins heimische Wohnzimmer, wenn sie dort bei Kaffee und Kuchen mal schnell ihre E-Mails abrufen oder die digitale Morgenzeitung lesen möchten.

Zu Hause hat man bereits das schnelle DSL installiert und hat sich an eine angenehme Download-Geschwindigkeit gewöhnt. Auswärts hat man sein Mobiltelefon, und der Laptop möchte mit Daten gefüttert werden, ohne dass man eine Kabeltrommel mitschleppen muss.

Das Zauberwort für alle Auswärts-Surfer heißt momentan “Stick”. Ein kleines Gerät von der Größe eines Feuerzeuges, schnell in den ­”USB”-Anschluss des mobilen Computers eingesteckt, und los ­gehts mit Geschwindigkeiten, die häufig den heimischen DSL-Anschluss sogar noch übertrumpfen. Vorausgesetzt, man befindet sich nicht gerade auf dem Bauernhof im Funkschatten, dort also, wo auch das Handy nicht mehr piepst und vibriert und man noch ungestört ist vom Datenstrom der modernen Welt.

Die schlauen Marketing-Fachleute haben Systeme für jeden Surfertyp entwickelt, Preismodelle, die fast schon maßgeschneidert daherkommen. Da gibt es stündliche Tarife, monatliche Abrechnungen, Verträge ohne Fristen und Bindungen. Wer keine langen Laufzeiten mag, muss zwar die Hardware bezahlen, bevor der mobile Spaß losgehen kann, hat danach aber seine Kosten gut im Griff. Oftmals bietet auch der Telefondienstleister von zu Hause einen zusätzlichen Stick an. Dann finden sich die Extrakosten einfach auf der Telefonrechnung des nächsten Monates wieder.

Wer im Voraus bezahlt, um als potenzieller Internet-Junkie nicht in die Schuldenfalle zu geraten und seine Kosten zu kontrollieren, der erlebt eines Tages mit seinem Surfstick vielleicht eine böse Überraschung. Eben noch hat das ­You-Tube-Video nicht einmal geruckelt, und plötzlich ist da nur noch ein schwarzes Fenster. In diesem Falle hat man vermutlich sein Kostenlimit überschritten oder nicht wieder aufgeladen und der schnelle kleine Helfer verwandelt sich in ein vorsintflutliches Modem mit dürftiger Leistung. Jetzt aber schnell in den nächsten Laden – zum Aufladen. Oder vielleicht doch lieber wieder ins eigene Wohnzimmer, wo der Router brummt und sogar ganze Spielfilme fein und wackelfrei rüberkommen.