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LTE Empfang verbessern...

Das LTE Signal wird per Funk übertragen. Dadurch kann es durch schlechtes Wetter – wie z.B. Regen oder Schneefall – zu einer Störung des Empfangs kommen. Richtig schlimm wird es, wenn der Empfang immer wieder abbricht.

Wie kann ich den LTE Empfang verbessern?

Hier gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

  • richten Sie Ihr LTE Empfangsteil z.B. auf der Fensterbank aus und verfolgen Sie den Signalausschlag
  • Die teuere Lösung: Sie kaufen sich eine externe Antenne. So eine Antenne kostet etwa zwischen 50,00 bis 110,00 Euro.

 

kleiner Tipp: Die Bundesnetzagentur stellt eine Karte zur Verfügung, auf der die Funkanlagenstandorte eingezeichnet sind. Über Ihre Ortsangabe finden Sie den nächsten Sendemasten. Vielleicht hilft es Ihnen, Ihr LTE Empfangsteil besser auszurichten. Die Karte finden Sie unter: http://emf2.bundesnetzagentur.de/karte.html

 

Wie schnell ist LTE...

Wie schnell kann ich mit LTE wirklich surfen?

Auch heute noch ist in vielen, vor allem ländlichen, Gegenden kein schnelles Breitband Internet (DSL) verfügbar. Eine relativ neue Alternative zum Internet per DSL / Telefonleitung ist die LTE Technik. LTE steht dabei für “Long-Term-Evolution”, auch “4G” genannt, und ist ein neuer Mobilfunkstandard, welcher in Zunkunft einmal UMTS ablösen soll.Grundsätzlich ist LTE ähnlich aufgebaut wie UMTS, was auch ermöglichen soll, dass man vorhandene Geräte relativ einfach von UMTS auf LTE aufrüsten können soll. Während mit UMTS in der Regel bereits Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit erzielt werden (bzw 14,4 MBit mit HSDPA Plus, was jedoch in den wenigsten Gebieten verfügbar ist), soll LTE noch bedeutend schneller sein. In der Theorie sind über LTE bis zu 300 MBit möglich, welche in der Realität jedoch kaum erreicht werden. Bis zu 100 MBit im Downstream sowie 50 MBit im Upstream sind hier realistisch erreichbare Werte, zumindest in der Theorie.

  • mögliche LTE Geschwindigkeiten in der Praxis: 100 MBit Downstream, 50 MBit Upstream

Einschränkung der LTE Bandbreite

Das heißt, diese Werte könnten zwar theoretisch erreicht werden, jedoch wird die Bandbreite meist von den anbietenden Telekommunikationsunternehmen von vornherein eingeschränkt und oftmals wird zudem, wie schon länger von zum Beispiel UMTS “Flatrates” bekannt, nach Erreichen eines gewissen Transfervolumens (meist im Bereich zwischen 3 und 15 Gigabyte je nach Anbieter und Tarif) die verfügbare Bandbreite noch weiter eingeschränkt, so dass diese dann letztlich sogar noch unter der von “Standard DSL” liegt. Grund für diese Vorgehensweise ist vor allem die Tatsache, dass sich, abhängig vom Standort, mehr oder weniger Nutzer die maximal mögliche Bandbreite teilen müssen, so dass ein “Poweruser”, der ständig größere Downloads tätigt, allen anderen Nutzern die Bandbreite sozusagen “wegnehmen” würde, bzw. bei mehreren solcher Nutzer diese sich gegenseitig ausbremsen würden.

  • informieren Sie sich vor Vertragsabschluß, ab welchem Transfervolumen die Bandreite eingeschränkt wird

Damit ist LTE zwar sicherlich ein Segen wenn man in einem Gebiet wohnt, welches breitbandtechnisch noch nicht erschlossen ist, jedoch aufgrund der Beschränkungen bezüglich Bandbreite und Transfervolumen (noch) keine wirkliche Alternative zu einem herkömmlichen DSL Anschluss.

mögliche Empfangsprobleme

Ein kleines Problem von LTE ist, dass man sehr davon abhängig ist, wo sich genau die nächste Sendestation befindet. Ist diese sehr nahe gibt es zwar in der Regel keine Empfangsprobleme, bei größeren Entfernungen kann es jedoch zum Beispiel nötig sein, das Modem an einem Fenster zu positionieren und auf die Sendestation auszurichten. Das kann sich, je nach Wohnsituation, schon einmal schwierig gestalten. Gelegentlich soll es bei großer Entfernung zur Sendestation auch zu Problemen wie kurzfristigen Verbindungsabbrüchen kommen, wenn es sehr stark regnet oder schneit. Diese Probleme sollten sich jedoch mit der Zeit geben, da hierzulande erst vor kurzem die ersten LTE Netzwerke in Betrieb genommen wurden. Mit wachsender Netzabdeckung (geplant ist es, den Ausbau der LTE Netze bis Ende 2015 abzuschließen) sollte LTE dann durchaus zu einer Alternative zum Festnetzinternet werden, wenn auch nur in Gegenden, in denen kein DSL verfügbar ist. Denn günstiger als zum Beispiel Internet per Satellit ist es in jedem Fall (und in der Regel auch schneller, zumindest im Upload, da dieser beim Internet per Satellit meist über die Telefonleitung erfolgt und somit maximal ISDN Geschwindigkeit erreicht).

LTE eignet sich zur Zeit also vor allem, wenn kein konventioneller DSL Anschluss möglich ist und natürlich für Menschen, die häufig von Unterwegs mit dem Laptop oder Smartphone im Internet surfen. Für letztere vor allem, da UMTS nach wie vor hauptsächlich in Ballungsräumen verfügbar ist und es zum Beispiel wirklich keinen Spaß macht, sich mit GPRS Online-Videos oder ähnliches anzusehen.

Wenn man sich für einen Internetanschluss per LTE entscheidet, sollte man in jedem Fall die Preise der verschiedenen Anbieter vergleichen, da sich diese teilweise stark unterscheiden. Vor allem auch in Hinsicht darauf, nach welchem Transfervolumen die Bandbreite eingeschränkt wird.

  • erkundigen Sie sich, wo der nächste LTE Sendemast steht – je näher, desto besser ist die Empfangsqualität
  • vergleichen Sie unbedingt die Preise der verschiedenen Anbieter

Vorteile von LTE...

LTE ist der neueste Mobilfunkstandard und wird die Nachfolge von UMTS antreten. Immer bessere DSL-Anbindungen mit höheren Geschwindigkeiten wirken sich stark auf das Internet aus. Die Websites, Downloads und Streaming-Angebote werden immer aufwendiger und benötigen daher mehr Ressourcen. So ist es also nur eine Frage der Zeit, bis auch der Mobilfunk mit aktueller Technik nachrüsten muss. Die Lösung für Websites mit vielen multimedialen Inhalten und das Ansehen von HD-Filmen ohne Unterbrechungen heißt LTE. Aber was sind die Vorteile dieses neuen Mobilfunkstandards im Detail?

LTE für High-Speed-Datenübertragungen

Einer der größten Vorteile ist die um ein Vielfaches höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit im Vergleich zu UMTS. In der Zukunft werden Übertragungsgeschwindigkeiten im Mobilfunk von bis zu 150 MBit pro Sekunde möglich sein. Besonders im Hochladen von Daten ist Long Term Evolution den herkömmlichen DSL-Anschlüssen weit überlegen. Während eine DSL-Leitung mit 16.000 MBit pro Sekunde gerade einmal nur 1 MBit für den Upload zur Verfügung stellt, schafft LTE bis zu 50 MBit jede Sekunde. Menschen, die in Regionen leben, die bisher schlecht mit DSL versorgt sind, bekommen mit LTE eine sehr gute Alternative zum kabelgebundenen Internet. Denn die Anbieter haben sich zu einer Netzabdeckung verpflichtet. Außerdem wird durch die extrem hohen Übertragungsgeschwindigkeiten auch die Latenz verbessert. Doch was bedeutet das genau? Die Latenz ist die Verzögerungszeit, die angibt, wie lange es dauert, bis eine Reaktion stattfindet. Vor allem beim Surfen und auch bei anderen Programmen für das Internet macht sich eine niedrige Latenzzeit durchaus positiv bemerkbar. Das Ansehen von Internetseiten fühlt sich beispielsweise sehr viel flüssiger an. Zwar werden mit herkömmlichen DSL-Anschlüssen immer bessere Übertragungsgeschwindigkeiten möglich, jedoch ist dieses nur mit der Verlegung neuer Kabel möglich. Und das ist wiederum mit extrem hohen Kosten verbunden. Bei LTE müssen lediglich die Funkmasten aufgerüstet werden.

LTE ist abwärtskompatibel und für die Zukunft gerüstet

Smartphones und Handys mit LTE ermöglichen auch den Aufbau von Verbindungen zu älteren Technologien. Diese Abwärtskompatibilität macht es möglich, dass zum Beispiel auch UMTS-Verbindungen möglich sind, wenn bestimmte Gebiete in Deutschland noch über kein LTE verfügen. Auch die Umrüstung geht schneller vonstatten, weil keine komplett neue Infrastruktur aufgebaut werden muss, sondern die bestehende Infrastruktur einfach erweitert wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die einfache Möglichkeit, LTE weiterzuentwickeln, um für die Zukunft gerüstet sein. Dank der geringeren Kosten werden dann auch die Unternehmen eher bereit sein, den Standard in der Zukunft zu erweitern und für den Nutzer aufzurüsten. Der Standard soll bis zu einer Geschwindigkeit von 1.000 MBit pro Sekunde in der Zukunft aufgerüstet werden können.

Preissenkungen sind mit LTE möglich

Nicht nur der starke Wettbewerb unter den Mobilfunkunternehmen kann dazu führen, dass die Preise in der Zukunft sinken werden. Im Vergleich zu UMTS nutzt LTE die Frequenzen deutlich effektiver. Demzufolge benötigen die Unternehmen bei der Übermittlung der gleichen Datenmenge weniger Kapazitäten, als sie für UMTS benötigen. Das wird voraussichtlich dazu führen, dass LTE-Tarife im Verlaufe der nächsten Jahre günstiger sein werden, als UMTS zum jetzigen Zeitpunkt. Auch ist von einer wachsenden Anbieterzahl auszugehen, die LTE-Tarife anbieten werden, was wiederum durch den Konkurrenzkampf zu niedrigen Preisen führen kann.

LTE schont den Handy-Akku

Zwar wird es auch Long Term Evolution für den Computer im eigenen Zuhause geben, aber besonders Handys und Smartphones werden von dieser neuen Technologie sehr stark profitieren. LTE schont den Akku von mobilen Geräten. So kann mit LTE länger im Internet gesurft werden, ohne den Akku aufladen zu müssen, als mit UMTS. Außerdem bietet dieser neue Mobilfunkstandard eine herausragende Mobilitätseigenschaft. Das bedeutet in der Praxis: Auch das schnelle Fahren mit Bus, Bahn oder Auto soll kein Problem mehr darstellen. Hat die schnelle Fortbewegung bei UMTS noch zu Verbindungsabbrüchen geführt, soll dies mit LTE nicht mehr passieren.

Was kostet LTE...

Die großen Netzanbieter betreiben schon seit etwas Längerem die Modernisierung ihrer Mobilfunktechnologien. Um dem immer größer werdenden Datenhunger von Computern, Smartphones, Tablets und Internetsticks gerecht zu werden, setzen die Konzerne jetzt auf LTE. Die Bezeichnung „LTE“ steht für „Long Term Evolution“. In den Medien und der Umgangssprache taucht diese Technologie auch unter den Begriffen „HSOPA“ oder „4G“ auf. Neue Mobilfunktechnologien sind aufgrund der Investitionen in den Netzausbau zu Beginn meist teurer als bereits etablierte. Trifft das auch in dem Vergleich zwischen LTE und UMTS zu? Und welche Vorteile machen LTE attraktiver als UMTS?

Der entscheidende Punkt: der Preis

Es gibt viele verschiedene Tarife, deswegen ist auch die Preisspanne, in der sich die Tarifmodelle bewegen, breit gefächert. Eine geringe Geschwindigkeit und wenig Übertragungsvolumen kosten weniger als Tarife mit maximaler Geschwindigkeit und Inklusiv-Traffic von mehreren Gigabyte im Monat. Wer sich mit weniger zufriedengibt oder nur wenig braucht, der bekommt schon einen günstigen LTE-Tarif für Mobilfunkgeräte für gerade einmal 20 Euro. Nach oben hin erreichen die Kosten bis zu 80 Euro im Monat. Die Übertragungsgeschwindigkeit und das im Tarif enthaltene Volumen sind aber nicht die einzigen entscheidenden Punkte für den Preis. Tarife für Handys und Smartphones enthalten zum Teil auch Flatrates für Telefonnetze oder SMS. Außerdem gibt es LTE nicht nur für Mobilfunkgeräte, sondern auch für den Computer in den eigenen vier Wänden. Besonders Menschen, die in ländlichen Regionen wohnen und über kein DSL verfügen, wird diese Information freuen. Auch hier können die Tarifpakete beispielsweise eine Festnetzflatrate enthalten, die aber wiederum den Preis erhöht. Um den optimalen Tarif für die eigenen Bedürfnisse zu finden, empfiehlt sich der Vergleich von LTE-Anbietern mit einem Vergleichsrechner im Internet.

Was spricht für einen Ersatz von UMTS durch LTE?

Der interessierte Kunde wird sich zuallererst natürlich diese Frage stellen. Zuerst einmal sei gesagt, dass LTE die Weiterentwicklung von UMTS sowie HSDPA ist. Während UMTS eine maximale Download-Geschwindigkeit von 14,4 MBit pro Sekunde ermöglicht, ist bei LTE theoretisch erst bei 150 MBit die Sekunde Schluss. Das macht sich besonders sehr stark bemerkbar, wenn der Anwender gerne multimediale Inhalte nutzt. Mit LTE lassen sich Filme und Videos bei einer stabilen Verbindung ohne Störungen auf Computern und Mobilfunkgeräten ansehen. Das Empfangen von Filmen in „High Definition“ auf Smartphones und Tablets ist ein herausragendes Merkmal. In Sachen Upload-Geschwindigkeit überholt LTE sogar herkömmliche DSL-Anschlüsse. Denn mit LTE sind zwischen 20 bis 25 MBit pro Sekunde machbar. Ein DSL-Anschluss mit 16 MBit die Sekunde schafft im Upload gerade einmal nur 1 MBit pro Sekunde.

Weitere Vorteile von LTE

Zusätzlich zu den hohen Übertragungsraten zeichnet sich LTE durch sehr niedrige Latenzzeiten aus. Das macht sich sehr stark beim Surfen und beim Nutzen von Anwendungen bemerkbar, die ihre Inhalte über das Internet beziehen. Smartphone-Besitzer, die jetzt schon über eine zu kurze Akkulaufzeit klagen, können erleichtert aufatmen. LTE verbraucht weniger Strom und schont so den Akku. Auch die Zeiten von abbrechenden Internetverbindungen in Zügen oder im Auto sind fast vorbei. LTE besitzt herausragende Mobilitätseigenschaften. Der Standard ist sowohl abwärtskompatibel als auch sehr leicht für die Zukunft optimierbar.

LTE Speedcheck...

Hier können Sie kostenlos einen LTE Speedcheck durchführen und dadurch die LTE Geschwindigkeit der Verbindung messen. Hinterlassen Sie doch im Kommentarfeld Ihre Meßergebnisse.

Für eine bessere Einschätzung des Meßergebnisses sollten Sie den LTE Test mindestens 1 x wiederholen.

 

 

LTE Antennen...

Brauche ich für LTE eine extra Antenne?

LTE funktioniert wie jedes Funknetz über den eingesteckten Surfstick beziehungsweise die Antennen der LTE Router. Da das Netz jedoch noch nicht vollständig ausgebaut ist, kann der Einsatz einer LTE Antenne sehr lohnen, um die Vorzüge des ultraschnellen Netzes vollständig auszuschöpfen.

Vorteil der Antennen

Im Grunde würden sich Antennen auch für das UMTS Netz lohnen, und sie werden tatsächlich auch preiswert angeboten (ebenso wie für LTE). Da aber UMTS praktisch flächendeckend ausgebaut ist, nutzen nur Menschen die Antennen, die in prinzipiell empfangsschwachen Gegenden wohnen, den (seltenen) sogenannten weißen Flecken der Netzabdeckung. Diese sind bei LTE Anfang 2012 noch zwangsläufig größer, weshalb die Antenne durchaus lohnt. Sie wird auch in späteren Jahren bei besserer Netzabdeckung immer wieder ihre Dienste tun, wenn Sie irgendwo in einem empfangsschwachen Gebiet unterwegs sind oder wenn Sie gar mit Ihrem LTE-Tarif in so ein Gebiet ziehen. Die Leistung der internen Routerantennen genügt nicht in jedem Fall. Die externe Antenne ist besonders auf dem Land hilfreich, wo das Netz insgesamt dünner strukturiert ist. In Innenstädten wird es auch immer wieder Einsatzszenarien für LTE-Antennen geben.

Arten von LTE Antennen

Grob werden vier verschiedene Typen unterschieden. Das ist natürlich technisch nicht völlig korrekt, aber für den Laien eine Hilfestellung zur Orientierung. Es gibt Panel-, Biquad-, Richt- und Rundantennen. Letztere wirken optisch wie Stabzimmerantennen. Die Richtantenne (auch Yagi-Antenne) verspricht im Grunde den größten Zugewinn an Leistung, also eine Signalqualität beim Empfang mit weniger Dämpfung, denn die Antennen werden auf den Sender ausgerichtet. Das ist im stationären Betrieb vorteilhaft, wenn der Standort des nächsten Funkmastes bekannt ist (kann ermittelt oder ausprobiert werden) und zwischen Empfänger und diesem Standort keine Abschirmung liegt – das größte Problem in Innenstädten. Zu finden ist der Standort durch langsame 360°-Drehung um die eigene Achse. Beim Richtfunk, der grundsätzlich nur für den stationären Einsatz geeignet ist, werden nur geringe Abweichungen von der direkten Richtung toleriert, etwa um 2°. Das liegt für die Antenne im Bereich sehr weniger Zentimeter. Wenn die Richtung gefunden wurde, bringt die platzsparende Richtfunkantenne aber effektive Zugewinne.
Eine Panel-Antenne ist flach (wie ein Panel), daher platzsparend und leicht zu installieren. Sie weist ebenfalls eine gerichtete Strahlungscharakteristik auf, allerdings nimmt sie die Interferenzen verschiedener Sender auf, statt auf einen einzigen Mast zu fokussieren. Daher ist sie auch im mobilen Einsatz geeignet, es muss allerdings mit unterschiedlichem Empfang gerechnet werden, wenn der Router fortlaufend bewegt wird.
Bi-Quad-Antennen sind an zwei “Brillengestellen” zu erkennen, es handelt sich um verdoppelte Quadantennen, die als Ganzwellenschleifen funktionieren. Die Länge des gebogenen Drahtes entspricht dabei der Wellenlänge des Empfangssignals. Diese Antennen sind sehr effizient und verstärken je nach Bauart und Ausrichtung den Empfang zum Teil erheblich.
Eine normale Rundantenne ist eigentlich eine Langdrahtantenne, bei der die Drahtlänge über der Wellenlänge liegt und sich die Strahlrichtung der Antennenlängsrichtung annähert, je länger der Draht ist. Das Prinzip kennen ältere Personen noch vom Kofferradio, um dessen Antenne man einfach einen Draht wickelte und diesen manchmal an den Fenstergriff band – je länger, desto besser. Solche Antennen wurden zum LTE-Start im Sommer 2011 prinzipiell empfohlen, sie sind äußerst günstig, es muss nur ein wenig die Richtung für den besten Empfang gefunden werden.

LTE Hardware...

Welche Hardware wird für LTE benötigt?

Seit dem Frühjahr 2011 kann auch in Deutschland der neue Mobilfunkstandard LTE, der wesentlich schneller als sein Vorgänger UMTS ist, verwendet werden. Für den Aufbau des Netzes zeichnen die drei größten Mobilfunkanbieter der Bundesrepublik verantwortlich. Das Interesse an dem neuen Verfahren, mobil im Internet zu surfen, ist groß. Doch viele Menschen wissen nicht genau, welche Hardware sie eigentlich zur Benutzung von LTE benötigen.

Die richtige LTE Hardware: Generelle Fakten

Bevor man sich mit der Frage auseinandersetzt, mit welcher LTE Hardware man den neuen Mobilfunkstandard verwenden kann, geht es erst einmal darum, ob man LTE überhaupt an seinem Wohnort beziehen kann. Der Netzausbau wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen, deshalb sollte man diesen Punkt zuerst klären. Dabei hilft einem das Internet. Wenn man LTE an seinem Wohnort beziehen kann, muss man anschließend entscheiden, ob man den Mobilfunkstandard als DSL-Ersatz in den eigenen vier Wänden benutzen möchte oder ob man die Technik unterwegs benutzen will.

Die richtige LTE Hardware: Der DSL-Ersatz

Die Hardware, um LTE wie einen DSL-Anschluss Zuhause zu verwenden, ähnelt tatsächlich der Hardware, die für DSL benötigt wird. Im Zentrum steht ein Router, der über die nötige LTE Antenne verfügt. Dies bedeutet, der Router ist es, der mit dem LTE Sendemast kommuniziert, Daten austauscht und auf diese Weise das Surfen im Internet möglich macht. Der Router ist zugleich Teil eines drahtlosen Netzwerkes. Das bedeutet, Geräte mit W-LAN-Adapter, wie zum Beispiel ein Laptop oder auch ein Tablet-PC können über das drahtlose Netzwerk LTE verwenden und so im Internet surfen. Alternativ kann zumindest der klassische Computer auch noch immer über ein Netzwerkkabel an den Router angeschlossen werden. Als Alternative zum Router kann der Surfstick fungieren, der optisch einem USB-Speicherstick gleicht. Dieser wird direkt in den Computer gesteckt und ermöglicht das Surfen im Netz. Will man Zuhause jedoch mit mehreren Geräten zugleich online gehen, so ist der Stick keine optimale Lösung.

Die richtige LTE Hardware für den mobilen Gebrauch

Der Stick ist hingegen aber sehr zu empfehlen, wenn man nach Geräten sucht, die man unterwegs verwenden kann. Wer mit seinem Laptop auch unterwegs mit High Speed surfen will, für den lohnt sich der Stick definitiv. Diese Hardware ist auch sehr zu empfehlen, weil sie verhältnismäßig günstig ist. Schwieriger wird es, wenn man stattdessen mit einem Smartphone LTE benutzen möchte. Diesbezüglich haben die Hersteller noch großen Nachholbedarf, denn klassische Smartphones, die UMTS benutzen, können LTE nicht verwenden. Eine spezielle LTE Antenne muss in das Gerät integriert sein. Dies bedeutet für alle Menschen, die den neuen Mobilfunkstandard auf dem Handy verwenden wollen, dass sie nicht umhinkommen werden, ein neues Smartphone zu kaufen. Absehbar ist jedoch, dass die Zahl der passenden Geräte schnell ansteigen wird und die Preise damit sinken dürften.

LTE Geschwindigkeiten...

Welche Geschwindigkeiten bietet LTE?

Der neue Mobilfunkstandard LTE ist in Deutschland und Österreich seit Sommer 2011 in einigen Gebieten verfügbar, wobei das Netz sehr schnell ausgebaut wird und für Deutschland etwa im Herbst 2012 eine großflächige Abdeckung erreicht wird. Die Geschwindigkeiten, die über LTE angeboten werden, schwanken zwischen den Anbietern, Standardtarife leisten um 3 – 7,2 MBit/s, es werden auch Tarife mit 50 MBit/s angeboten. LTE kann jedoch wesentlich mehr.

Vergleich mit herkömmlichen Standards

Der UMTS-Standard, der beinahe flächendeckend verfügbar ist, erlaubt mittels HSDPA-Aufsattelung theoretisch Geschwindigkeiten bis 7,2 MBit/s, die allerdings selten erreicht werden. Die Regel sind um 3 MBit/s, also ist HSDPA etwa so schnell wie die derzeit langsamste LTE-Geschwindigkeit. Mit DSL-Kabelverbindungen werden jedoch Geschwindigkeiten von über 100 MBit/s erreicht, die zwar ihren Preis haben, aber derzeit LTE um Längen schlagen. Diese Verbindungen sind freilich nicht überall verfügbar, einige Kabelanbieter haben sie im Programm (Preis um 70 bis 80 Euro monatlich). Ob in der Praxis diese Geschwindigkeit erreicht wird, ist die nächste Frage. Aber selbst wenn es regelmäßig etwa 50 bis 70 MBit/s wären, bedeutet das eine sehr leistungsfähige Netzverbindung, an die LTE bislang noch nicht herankommt. Das ist für einen Nutzer Anfang des Jahres 2012 deshalb eine spannende Frage, weil ja LTE bislang nur stationär verfügbar ist. Man benötigt einen Router, der über Funk die LTE-Verbindung herstellt und dann zu Hause oder im Büro die Verbindung über den neuen Funkstandard ermöglicht. LTE-Handys gibt es zwar schon, sie werden aber noch nicht vertrieben (wahrscheinlich ab dem zweiten oder dritten Quartal 2012). Hier gilt es noch zwei technologische Probleme zu klären: Der Übergang von einer Funkzelle zur nächsten könnte (noch) nicht reibungslos funktionieren, und die Handy-Akkus könnte bei Einsatz der 4G-Technologie wesentlich schneller schlappmachen. Aber gemach, diese Probleme werden gelöst. Versprochen ist versprochen. Doch was kann LTE nun wirklich, und warum der ganze Hype? – LTE ist wahrscheinlich in der Lage, Geschwindigkeiten von 600 MBit/s zu erreichen, 300 MBit/s werden in nächster Zukunft (2012 bis 2013) erwartet. Mit etwas Fantasie ist auch 1 GB/s im Download vorstellbar. Das heißt allerdings nicht, dass die Vorgängertechnologien – DSL für terrestrische Verbindungen, HSDPA+ für Funknetze – so ohne Weiteres ad acta gelegt werden. Mit HSDPA+ maßen die Kanadier in einem Versuch des Jahres 2011 ebenfalls über 160 MBit/s, sodass man davon ausgeht, dass zumindest drei Technologien auf längere Sicht parallel existieren werden: HSDAP+ (das auf UMTS aufsetzt) und LTE für Funkverbindungen sowie DSL-Breitband für terrestrische Verbindungen in Gebieten mit guter Infrastruktur.

LTE Geschwindigkeit in der Praxis

Praktisch bieten die großen Mobilfunkdienstleister LTE-Geschwindigkeiten zwischen 3 bis 7 MBit/s an, erreicht werden wahrscheinlich etwa 5 MBit/s, wenn 7,2 Mbit/s gebucht werden. Das ist ein wenig kommuniziertes Phänomen bei sämtlichen Telekommunikationsverbindungen (auch DSL), die gebuchte Geschwindigkeit wird nur unter Idealbedingungen erreicht. Dennoch lohnt sich LTE, denn wie bei der Einführung von UMTS werden sich Geschwindigkeiten/Datenraten sehr schnell erhöhen, der Netzausbau wird voranschreiten. Dieser Vorgang erfolgt generisch und von den Nutzern manchmal fast unbemerkt. Es ist zu erwarten, dass im Verlaufe des Jahres 2012, spätestens ab 2013 LTE die herkömmlichen Funkverbindungen hinter sich lässt und in vielen Gegenden eine echte Alternative zu DSL-Verbindungen darstellt, weil deren Ausbau zu teuer geworden ist. Darüber hinaus ist LTE abwärtskompatibel zu den Vorgängerstandards HSDPA, UMTS und GPRS, das heißt, wer jetzt auf LTE setzt, kann in Zukunft auf ein sicheres, schnelles Funknetz vertrauen.

LTE Technik...

Was ist die LTE Technik?

LTE ist in aller Munde. Diese Technik habe das Potenzial dazu, den Mobilfunkmarkt noch einmal so zu revolutionieren, wie es UMTS seiner Zeit getan habe, versichern Experten. Andere glauben sogar daran, dass die LTE Technik die Möglichkeit habe, DSL in den Ruhestand zu schicken. Doch was ist das eigentlich, was in so heißen Worten angepriesen wird? Was versteht man unter der LTE Technik?

LTE: Die allgemeinen Fakten

LTE ist der Mobilfunkstandard der vierten Generation. Vereinfacht kann man sagen, dass es sich um den Nachfolger von UMTS (dem Mobilfunkstandard der dritten Generation, weshalb im Smartphone auch oft ein 3G auftaucht, wenn man im Internet surft) handelt. Die drei Buchstaben stehen für „Long Term Evolution“. Bei der zu deutsch „langfristigen Entwicklung“ handelt es sich eigentlich um die offizielle Projektbezeichnung der Entwickler des neuen Mobilfunkstandards, doch die Bezeichnung war so eingängig, dass sie bis heute beibehalten worden ist. Die wesentliche Neuerung, die mit LTE einhergeht, ist der große Speed, der mit dem neuen Mobilfunkstandard erreicht werden kann: Während UMTS in seiner ursprünglichen Form (ohne HSDPA-Erweiterung) vergleichbar mit dem alten DSL 1.000 oder etwas langsamer war, kann LTE problemlos einen Speed erreichen, der sich zwischen DSL 6.000 und DSL 16.000 bewegt. Theoretisch sind bis zu 100 MB pro Sekunde im Download möglich, praktisch sollte man diesen Wert jedoch nicht erwarten.

Wie funktioniert die LTE Technik?

Auch LTE setzt auf das klassische Sender-Empfänger-Prinzip. In einem bestimmten Frequenzbereich werden Daten ausgetauscht. Diesen Zugang ermöglicht ein Sender bzw. in der Realität ein Sendemast, mit dem das zuständige mobile Endgerät kommuniziert. Möglich macht diese Unterhaltung, die faktisch ein gewaltiger Datenaustausch ist, eine LTE Antenne im mobilen Endgerät. Man braucht, um LTE nutzen zu können, neue Hardware, die über diese Antennen verfügt. Nur weil beispielsweise ein Smartphone UMTS verwenden kann, heißt dies nicht, dass es auch LTE benutzen kann. Die Anbieter kommen dem entsprechenden Hardware-Bedarf allerdings seit geraumer Zeit verstärkt nach.

Der große Vorteil von LTE

Der große Vorteil der neuen LTE Technik ist nicht nur der deutlich größere Speed, der mit der neuen Technologie einhergeht und der die Benutzung des Smartphones und den Verkauf von Tablet-PCs künftig deutlich steigern dürfte. Das Geheimnis liegt in der flexiblen Nutzung. Denn LTE kann tatsächlich DSL verdrängen, was allein der Umstand zeigt, dass die Bundesregierung die LTE Anbieter dazu verpflichtet hat, zuerst die Regionen mit dem neuen Mobilfunkstandard zu versorgen, die kein DSL beziehen können: Denn LTE ist so schnell, dass man es Zuhause über einen Router empfangen kann, an den man mehrere Geräte, wie zum Beispiel einen Laptop, über ein drahtloses Netzwerk anschließen kann. In Japan und den USA gibt es bereits Angebote, bei denen LTE Anbieter zwei SIM-Karten zu einem Anschluss aushändigen: So hat man mit einem Tarif in den eigenen vier Wänden den schnellen Internetanschluss und über die zweite Karte auch unterwegs in seinem Smartphone das ultraschnelle Internet.