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DSL Verfügbarkeit und Geschwindigkeit: Wo lie...

Die Internet-Geschwindigkeit lässt in Deutschland vielerorts zu wünschen übrig. Nicht nur zwischen städtischen und ländlichen Regionen gibt es massive Unterschiede. Auch im Ländervergleich schneidet die Bundesrepublik nicht besonders gut ab. Gegenüber europäischen Mitgliedstaaten wie Norwegen oder der Republik Südkorea besteht Aufholbedarf.

State of the Internet Report: Deutschland nur Geschwindigkeits-Durchschnitt

Der weltweite Durschnitt der Internet-Geschwindigkeit beträgt 6,3 MBit/s. Deutschland schafft es zwar auf 13,7 MBit/s und übersteigt den durchschnittlichen Wert, doch angesichts der Fortschrittlichkeit des Landes scheint es verwunderlich, dass es die Bundesrepublik lediglich auf mittelmäßigen DSL-Speed schafft. Das Statistik-Portal https://de.statista.com/statistik/ hat die DSL Kabeldurchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit im dritten Quartal 2016 der Internetanschlüsse führender Länder in einer Statistik dargestellt. Die Daten basieren auf dem von Akamai erstellten State of the Internet Report. Absoluter Spitzenreiter ist Südkorea mit 26,3 MBit/s. Platz zwei belegt Hong Kong mit 20,1 MBit/s und in Norwegen surfen die Nutzer im Schnitt mit 20 MBit/s, was dem Königreich den dritten Platz beschert. Innerhalb von Europa ist daher niemand schneller im World Wide Web unterwegs als die Norweger. Schweden liegt mit 19,7 MBit/s nur knapp hinter seinem Nachbarland und macht damit der Schweiz (18,4 MBit/s) den vierten Platz der Weltrangliste streitig.

Die Top 10 der international führenden Länder im Überblick:

  1. Südkorea:         26,3 MBit/s
  2. Hong Kong:      20,1 MBit/s
  3. Norwegen:        20 MBit/s
  4. Schweden:       19,7 MBit/s
  5. Schweiz:          18,4 MBit/s
  6. Singapur:         18,2 MBit/s
  7. Japan:              18 MBit/s
  8. Finnland:          17,6 MBit/s
  9. Niederlande:     17,3 MBit/s
  10. Lettland:           16,9 MBit/s

Zwischen Lettland und Deutschland liegen noch weitere Länder, welche die durchschnittliche Geschwindigkeit von 13,7 MBit/s überbieten, mit der deutsche Internetnutzer auskommen müssen. Mit dem 26. Platz hinkt Deutschland den globalen Top 10 deutlich hinterher. Laut dem aktuellen State of the Internet Report legte die globale Durchschnittsbandbreite im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent zu. Seitdem zweiten Quartal 2016 stieg der Wert um 2,3 Prozent. Im europäischen Vergleich reichte es immerhin für Platz 17. Das schwere Los des Schlusslichts in Europa hat Zypern mit langsamen 6,7 MBit/s. Ein Hoffnungsschimmer für deutsche User ist die Verbesserung des DSL-Speed gegenüber dem Vorjahr: Im Vergleich verbesserte sich Deutschlands durchschnittliche Internet-Geschwindigkeit um 19 Prozent.

Ein Überraschungskandidat der Studie ist Rumänien. Die semipräsidentielle Republik erreichte durchschnittliche Spitzenraten von 85 MBit/s. Bezieht man die wirtschaftliche Lage des Landes mit ein, ist dieses Ergebnis überaus erstaunlich. Deutschland kann da nicht mithalten und platziert sich mit „nur“ 59,2 MBit/s auch hier im Mittelfeld.

DSL-Verfügbarkeit: Deutschland und Europa

Das Ermitteln der lokalen DSL-Verfügbarkeit wird Verbrauchern von Internetangeboten wie https://preis24.de/dsl-verfuegbarkeit/ erleichtert. Durch Eingabe der Adresse erscheinen alle verfügbaren Tarife. Auch die regionale Internet-Geschwindigkeit kann mit derartigen Portalen schnell und bequem eingesehen werden. Die Unterschiede sind markant. Während sich manche Ortschaften mit 11 MBit/s zufriedengeben müssen, freuen sich andere über 400 MBit/s. Laut einem Blogbeitrag von Vodafone steht derzeit sechs Millionen deutschen Haushalten dank des Kabelnetzes diese Geschwindigkeit zur Verfügung. Mit entsprechender Kabeldose sollen außerdem 93 Prozent der Haushalte von Downloadgeschwindigkeiten von maximal 100 MBit/s profitieren. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia gibt bekannt, dass im Verbreitungsgebiet flächendeckend 400 MBit/s-Tarife bereitstehen.

Die Deutsche Telekom will Kunden künftig zeitnah informieren und veröffentlicht seit Jahresanfang 2017 wöchentlich einen Überblick über neue Netzausbauprojekte auf dem Firmenblog. Wie erst kürzlich bekannt wurde, baut der Versorger die Surfgeschwindigkeit unter anderem in folgenden Gemeinden auf bis zu 100 MBit/s aus:

  • Ronnenberg
  • Braunlage
  • Burglauer
  • Billerbeck
  • Kronach – Weißenbrunn
  • Espelkamp-Gestringen
  • Erwitte
  • Bad Bevensen
  • Riedstadt
  • Trappenkamp
  • Zachenberg

In anderen Ortschaften wie Oberschneiding, Bischofsgrün oder Mindelstetten erweiterte man das Angebot immerhin auf 50 MBit/s.

Breitbandversorgung im Fokus

Laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur lag die Breitbandinternetverfügbarkeit in Deutschland Mitte 2016 bei 71,2 Prozent. Besonders erfreulich zeigt sich die Verfügbarkeit in Hamburg, Bremen, Berlin und NRW. In Schleswig-Holstein, Saarland, Niedersachen, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern sind die Ergebnisse ebenfalls gut. Mit deutlichem Abstand folgen Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen. Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt. In Bezug auf die Breitbandverfügbarkeit nach Gemeindeprägung zeichnet sich ab, dass die DSL-Versorgung auf dem Land große Lücken aufweist. Gerade einmal 29,9 Prozent der Haushalte haben DSL. Bei den Erhebungen wurden jeweils alle Internetanschlüsse mit mehr als 50 MBit/s einbezogen. Im städtischen Bereich ist die Versorgung wesentlich besser.

2015 gab es knapp 24 Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland. Im Europäischen Vergleich besteht hierzulande auch in Sachen Breitbandanschluss-Anteil Nachholbedarf. In einer Statistik informiert Statista über den Anteil stationärer Breitbandanschlüsse Im Juni 2016, welche in EU-Ländern via DSL realisiert wurden. Vorreiter ist Griechenland mit 99,7 Prozent DSL-Anschlüssen. Italien belegt mit 92,6 Prozent Platz zwei, Frankreich reicht es mit 84,9 Prozent auf den dritten Rang. Auf lediglich 76 Prozent kommt die Bundesrepublik und muss sich damit hinter Zypern, dem Vereinigten Königreich sowie Kroatien einreihen.

Fazit

Deutschland hat zweifelsohne Nachholbedarf. Dies gilt sowohl für die DSL-Verfügbarkeit, als auch für die Surfgeschwindigkeit. Glücklicherweise sind die regionalen Anbieter bestrebt die Versorgung kontinuierlich auszubauen, sodass zumindest eine Verbesserung zu erwarten ist. Um vom jeweils schnellsten Anschluss zu profitieren, der lokal möglich ist, sind Verfügbarkeitstest ratsam.

 

 

 

Bild von „annca“ unter https://pixabay.com/de/dsl-kabel-kabel-stecker-1247470/

Probleme mit LTE...

Surfen mit dem PC per LTE – welche Probleme kann es geben?

Das Internet unterliegt einer stetigen Weiterentwicklung. Und auch die Hardware, die dem Nutzer den Zugang zum “World Wide Web” ermöglicht, erreicht immer höhere technische Standards. Der neueste Clou der Breitbandverbindungen ist LTE – ein Datenstandard, der ursprünglich für mobile Nutzer entworfen wurde, nun aber auch Einzug in die Welt der stationären Computer findet. Wo neue Hardware ist, gibt es natürlich auch neue Probleme. Die Häufigsten werden, samt Lösungsansätzen, im folgenden Text vorgestellt.

Was ist LTE überhaupt?

LTE ist die Abkürzung für Long Term Evolution und beschreibt einen neuen Datenstandard, der die Downloadraten von Vorgängern wie UMTS oder HSDPS um Längen schlagen kann. Bis zu 300 Mbit pro Sekunde sind theoretisch möglich, wobei die erreichten Endgeschwindigkeiten von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise verwendete Hardware oder Netzauslastung, abhängig sind.
Als Voraussetzung für die Verwendung des LTE-Standards, muss der Nutzer über LTE-fähige Hardware verfügen und diese natürlich im Bereich der LTE-Netzabdeckung benutzen. Die Verfügbarkeit des Netzes wird kontinuierlich ausgebaut. Derzeit geht man davon aus, dass knapp jeder Zehnte über passende Mobilfunkgeräte verfügt und so im Stande wäre, mit LTE durch das Netz zu rauschen.

LTE am Home-PC

Im Zuge der Weiterentwicklung wurde im Jahre 2011 LTE mit heimischen Telefonstandards verbunden. So ist es möglich, “Long Term Evolution” auch am stationären Computer nutzen zu können. Dabei existieren, je nach Anbieter, Modelle mit Voice-over-IP-Telefonie oder mit der kabelgebundener Telefonie und LTE als reinem Zusatz. Voraussetzung dafür ist ein entsprechender Vertrag mit einem Provider, sowie kompatible Hardware. Benötigt wird in jedem Fall ein LTE-Router.
Der Vorteil der drahtlosen Hochgeschwindigkeit liegt auf der Hand. Es werden keine verlegten DSL-Kabel benötigt und so können insbesondere ländliche Gegenden von LTE profitieren – wenn die Netzabdeckung dies ermöglicht. Die Geschwindigkeit steht der moderner DSL-Leitungen derzeit in nichts nach. Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s können erreicht werden.

Die häufigsten Probleme mit LTE am Heim-PC

Bei der Einführung jeder neuen Technik werden Benutzer mit einer Vielzahl von kleinen oder großen Problem konfrontiert. LTE ist davon natürlich keine Ausnahme. Die häufigsten Schwierigkeiten sind:

Die erreichten Geschwindigkeiten sind niedriger als erwartet

Der Datenstandard verspricht bis zu 50 MBit/s für die heimischen Desktop-Computer. Wenn das angegebene Maximum nicht erreicht wird, ist dies nicht verwunderlich. LTE funktioniert drahtlos und läuft über die vorhandenen Mobilfunknetze, die abhängig von der Tageszeit oder anderen Einflüssen, starken Leistungsschwankungen unterliegen. Unter reellen Nutzungsbedingungen sind Schwankungen der Downloadraten also nicht überraschend. Abhilfe könnte hier die Verlegung großer Downloads auf Tageszeiten sein, in denen die erwartete Netzbelastung nicht so hoch ist. Beispielsweise am frühen Morgen oder am späten Abend.
Einige Provider drosseln die Endgeschwindigkeiten obendrein, um für die Nutzer die Stabilität der Leitungen zu gewährleisten.

Inkompatibilität der Hardware

In der Regel liefern Internetprovider dem Kunden die passende Hardware bei Vertragsabschluss gleich mit. Diese Geräte verrichten gute Dienste, entsprechen aber nicht immer den höchsten technischen Standards. Namhafte Hersteller von Routern bieten daher auch eigene Endgeräte an, mit denen der LTE-Standard genutzt werden kann. Hier ist jedoch erhöhte Aufmerksamkeit geboten, denn nicht jede Kombination aus Router und SIM-Karte funktioniert einwandfrei. Sinnvoll ist es also, vor dem Kauf eines Routers, grundlegende Informationen beim Hersteller und dem ausgewählten Internetprovider einzuholen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Schwankungen trotz kompatibler Hardware

Wer über kompatible Hardware verfügt und trotzdem Leistungsschwankungen beobachtet, die nicht auf die Netznutzung selbst zurück zu führen sind, der sollte den Router unter die Lupe nehmen. Je nach Hersteller variieren die Leistungsdaten und können so mit unterschiedlichen Downdloadraten oder Ping-Zeiten einhergehen. Hilft die Überprüfung nicht, kann ein anderes Router-Modell oder ein Update der Firmware eventuell zum Erfolg führen.

Schlechter Empfang

Nutzer von Mobiltelefon wissen: Manchmal ist der Empfang besonders schlecht. Hohe Bäume oder starke Betonwände können bereits zu starken Einbußen bei der Sendeleistung führen. Tritt dieses Phänomen am Heim-PC auf, ist ein Ortswechsel, selten möglich. Wenn das Empfangsproblem regelmäßig zu beobachten ist, kann die Empfangsleistung des LTE-Router mit Hilfe einer zusätzlich externen Antenne verbessert werden. Externe LTE-Antennen sind bei Fachhändlern erhältlich und werden in verschiedenen Varianten angeboten. Welches Modell in Frage kommt, kann der spezialisierte Händler klären, wenn ihm die Rahmenbedingungen geschildert werden. Empfangsverbesserungen sind mit einer zusätzlichen Antenne deutlich spürbar. Übrigens: Es muss nicht das teuerste Modell sein. Wichtig ist vielmehr, dass es für die lokalen Gegebenheiten die passende Variante ist.

Software als Bremse

Der eigene PC kann zur Geschwindigkeitsbremse werden. Einige Programme können das Leistungsspektrum negativ beeinflussen. Dies betrifft besonders schützende Software wie Anti-Virus-Programme oder Firewalls. Die kleinen Programme können zu Testzwecken abgeschaltet und die Geschwindigkeiten anschließend überprüft werden. Ist keine Besserung sichtbar, liegt es wahrscheinlich nicht an Softwareproblemen. Steigt die Leistung, kann der Umstieg auf andere Programme helfen.

 

LTE hat Potential

Trotz möglicher Probleme hat der neue Standard gutes Potential. Besonders Gegenden, die über ein schlecht ausgebautes Kabelnetz verfügen, können von LTE profitieren. Die Preisentwicklung wird sich sicherlich auch der Massennutzung anpassen und so ist LTE auch für die heimischen vier Wände eine gute Wahl.

LTE für Online Spiele...

Ist LTE für Onlinespiele brauchbar?

LTE (Long Term Evolution) stellt einen neuen Mobilfunk-Standard dar, der sich aktuell in Deutschland im Aufbau befindet. Theoretisch ermöglicht die neue Technik Übertragungsraten von bis zu 300 Mbit/s, während der Vorgänger UMTS lediglich 21 Mbit/s (mit der Erweiterung HSPA+) unterstützt. Durch technische Ähnlichkeiten der beiden Standards soll eine möglichst schnelle Aufrüstung des Mobilfunk-Netzes ausführbar sein.
Interessant ist in diesem Zusammenhang der Vergleich mit dem Internetzugang via DSL, der von mehr als 20 Millionen deutschen Haushalten genutzt wird. Die DSL- Technik ermöglicht theoretische Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s, wobei übliche Anschlüsse Werte von maximal 64 Mbit/s erreichen.
Da Online-Spiele einen wichtigen Bereich der Internet-Anwendungen ausmachen, stellt sich die Frage, inwiefern die LTE-Technik für das Spielen im Internet geeignet ist. Grundsätzlich muss hierbei zwischen zwei Arten der Online Spiele unterschieden werden: Browsergames und MMORPGs.

Browsergames per LTE

Browsergames sind Spiele, die keinerlei Installation auf der lokalen Festplatte erfordern. Das Spiel wird unmittelbar im Internet-Browser gespielt, wodurch alle erforderlichen Daten über die Internet-Verbindung übertragen werden. Dieses Prinzip bewirkt einige Einschränkungen: Sowohl Grafik als auch Spielumfang müssen reduziert werden, um Browsergames auch mit langsamen Internet-Verbindungen spielbar zu machen.
Die Anforderungen an die Übertragungs-Geschwindigkeit sind folglich verhältnismäßig gering. Ein Großteil der aktuellen Browsergames lässt sich bereits mit einer UMTS-Verbindung spielen; das Spielen via LTE sollte daher kein Problem darstellen.
Im Gegenteil: Die deutlich schnellere LTE-Technik ermöglicht es sogar, wesentlich aufwändigere Browsergames zu programmieren. Sollte das LTE-Netz flächendeckend ausgebaut sein, könnte sich die Spiele-Industrie vermehrt auf Browsergames konzentrieren.

MMORPGs per LTE

Der Begriff MMORPG steht als Abkürzung für „Massively Multiplayer Online Role-Playing Game“ und beschreibt Online-Spiele, die die Möglichkeit bieten, mit oder gegen eine enorme Anzahl von Spielern weltweit zu spielen. Im Gegensatz zu Browsergames ist in der Regel eine Installation auf der lokalen Festplatte erforderlich. Dies liegt an der Tatsache, dass MMORPGs hochwertige Grafiken und umfangreiche Inhalte bieten. Es wäre selbst mit schnellen DSL-Verbindungen nur schwer möglich, alle benötigten Daten ständig über die Internet-Verbindung zu übertragen. Daher wird ein Teil der Daten unmittelbar von der Festplatte gelesen.
Die LTE-Technik könnte in dieser Hinsicht Abhilfe schaffen: Womöglich genügt die LTE-Geschwindigkeit, um MMORPGs wie Browsergames vollständig über das Internet spielbar zu machen. Genauere Fakten sind hierbei allerdings noch nicht bekannt; auch sind derartige Projekte scheinbar noch nicht geplant.
In der Regel werden MMORPGs über eine DSL-Verbindung gespielt. Übertragungs-Geschwindigkeiten von 2 Mbit/s können durchaus genügen, um entsprechende Spiele ruckelfrei zu spielen. Höhere Geschwindigkeiten werden erst benötigt, wenn PvP-Elemente des Spiels genutzt werden. PvP-Elemente können beispielsweise Gruppenkämpfe sein, bei denen nicht selten mehr als zehn Spieler gleichzeitig beteiligt sind. Doch selbst für solche Fälle sollte eine DSL-Geschwindigkeit von 6 Mbit/s genügen.
6 Mbit/s sind für die aktuelle DSL-Technik kein Problem, lassen die mobile UMTS-Technik jedoch an ihre Grenzen stoßen. Obwohl bis zu 21 Mbit/s möglich sind, wird dieser Wert tatsächlich nur selten erreicht. Einschränkungen ergeben sich durch die lokale Netzqualität oder Drosselungen der Mobilfunk-Anbieter. Ein UMTS-Tarif, der dauerhaft maximale Geschwindigkeit erlaubt, wäre zusätzlich unverhältnismäßig teuer. Die LTE-Technik könnte auch hier wiederum Veränderungen schaffen. Sie besitzt definitiv das Potential, dass man aufwändige MMORPGS auch mobil spielen kann. Letztendlich wird die tatsächliche Möglichkeit vom Ausbau des Netzes und den Tarifen der Anbieter abhängen.

Fazit

Browsergames werden sich mit Sicherheit problemlos mit einer LTE-Verbindung spielen lassen, da dies teilweise bereits mit einer UMTS-Verbindung möglich ist. Auch MMORPGs werden theoretisch via LTE spielbar sein; jedoch bleiben die Tarife der Mobilfunk-Anbieter abzuwarten.
In beiden Fällen kann ein flächendeckender Ausbau der schnellen LTE-Technik neue Möglichkeiten für Online-Spiele freilegen; womöglich werden in Zukunft graphisch sowie inhaltlich aufwändige Spiele komplett online spielbar sein.

 

LTE Empfang verbessern...

Das LTE Signal wird per Funk übertragen. Dadurch kann es durch schlechtes Wetter – wie z.B. Regen oder Schneefall – zu einer Störung des Empfangs kommen. Richtig schlimm wird es, wenn der Empfang immer wieder abbricht.

Wie kann ich den LTE Empfang verbessern?

Hier gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

  • richten Sie Ihr LTE Empfangsteil z.B. auf der Fensterbank aus und verfolgen Sie den Signalausschlag
  • Die teuere Lösung: Sie kaufen sich eine externe Antenne. So eine Antenne kostet etwa zwischen 50,00 bis 110,00 Euro.

 

kleiner Tipp: Die Bundesnetzagentur stellt eine Karte zur Verfügung, auf der die Funkanlagenstandorte eingezeichnet sind. Über Ihre Ortsangabe finden Sie den nächsten Sendemasten. Vielleicht hilft es Ihnen, Ihr LTE Empfangsteil besser auszurichten. Die Karte finden Sie unter: http://emf2.bundesnetzagentur.de/karte.html

 

Wie schnell ist LTE...

Wie schnell kann ich mit LTE wirklich surfen?

Auch heute noch ist in vielen, vor allem ländlichen, Gegenden kein schnelles Breitband Internet (DSL) verfügbar. Eine relativ neue Alternative zum Internet per DSL / Telefonleitung ist die LTE Technik. LTE steht dabei für “Long-Term-Evolution”, auch “4G” genannt, und ist ein neuer Mobilfunkstandard, welcher in Zunkunft einmal UMTS ablösen soll.Grundsätzlich ist LTE ähnlich aufgebaut wie UMTS, was auch ermöglichen soll, dass man vorhandene Geräte relativ einfach von UMTS auf LTE aufrüsten können soll. Während mit UMTS in der Regel bereits Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit erzielt werden (bzw 14,4 MBit mit HSDPA Plus, was jedoch in den wenigsten Gebieten verfügbar ist), soll LTE noch bedeutend schneller sein. In der Theorie sind über LTE bis zu 300 MBit möglich, welche in der Realität jedoch kaum erreicht werden. Bis zu 100 MBit im Downstream sowie 50 MBit im Upstream sind hier realistisch erreichbare Werte, zumindest in der Theorie.

  • mögliche LTE Geschwindigkeiten in der Praxis: 100 MBit Downstream, 50 MBit Upstream

Einschränkung der LTE Bandbreite

Das heißt, diese Werte könnten zwar theoretisch erreicht werden, jedoch wird die Bandbreite meist von den anbietenden Telekommunikationsunternehmen von vornherein eingeschränkt und oftmals wird zudem, wie schon länger von zum Beispiel UMTS “Flatrates” bekannt, nach Erreichen eines gewissen Transfervolumens (meist im Bereich zwischen 3 und 15 Gigabyte je nach Anbieter und Tarif) die verfügbare Bandbreite noch weiter eingeschränkt, so dass diese dann letztlich sogar noch unter der von “Standard DSL” liegt. Grund für diese Vorgehensweise ist vor allem die Tatsache, dass sich, abhängig vom Standort, mehr oder weniger Nutzer die maximal mögliche Bandbreite teilen müssen, so dass ein “Poweruser”, der ständig größere Downloads tätigt, allen anderen Nutzern die Bandbreite sozusagen “wegnehmen” würde, bzw. bei mehreren solcher Nutzer diese sich gegenseitig ausbremsen würden.

  • informieren Sie sich vor Vertragsabschluß, ab welchem Transfervolumen die Bandreite eingeschränkt wird

Damit ist LTE zwar sicherlich ein Segen wenn man in einem Gebiet wohnt, welches breitbandtechnisch noch nicht erschlossen ist, jedoch aufgrund der Beschränkungen bezüglich Bandbreite und Transfervolumen (noch) keine wirkliche Alternative zu einem herkömmlichen DSL Anschluss.

mögliche Empfangsprobleme

Ein kleines Problem von LTE ist, dass man sehr davon abhängig ist, wo sich genau die nächste Sendestation befindet. Ist diese sehr nahe gibt es zwar in der Regel keine Empfangsprobleme, bei größeren Entfernungen kann es jedoch zum Beispiel nötig sein, das Modem an einem Fenster zu positionieren und auf die Sendestation auszurichten. Das kann sich, je nach Wohnsituation, schon einmal schwierig gestalten. Gelegentlich soll es bei großer Entfernung zur Sendestation auch zu Problemen wie kurzfristigen Verbindungsabbrüchen kommen, wenn es sehr stark regnet oder schneit. Diese Probleme sollten sich jedoch mit der Zeit geben, da hierzulande erst vor kurzem die ersten LTE Netzwerke in Betrieb genommen wurden. Mit wachsender Netzabdeckung (geplant ist es, den Ausbau der LTE Netze bis Ende 2015 abzuschließen) sollte LTE dann durchaus zu einer Alternative zum Festnetzinternet werden, wenn auch nur in Gegenden, in denen kein DSL verfügbar ist. Denn günstiger als zum Beispiel Internet per Satellit ist es in jedem Fall (und in der Regel auch schneller, zumindest im Upload, da dieser beim Internet per Satellit meist über die Telefonleitung erfolgt und somit maximal ISDN Geschwindigkeit erreicht).

LTE eignet sich zur Zeit also vor allem, wenn kein konventioneller DSL Anschluss möglich ist und natürlich für Menschen, die häufig von Unterwegs mit dem Laptop oder Smartphone im Internet surfen. Für letztere vor allem, da UMTS nach wie vor hauptsächlich in Ballungsräumen verfügbar ist und es zum Beispiel wirklich keinen Spaß macht, sich mit GPRS Online-Videos oder ähnliches anzusehen.

Wenn man sich für einen Internetanschluss per LTE entscheidet, sollte man in jedem Fall die Preise der verschiedenen Anbieter vergleichen, da sich diese teilweise stark unterscheiden. Vor allem auch in Hinsicht darauf, nach welchem Transfervolumen die Bandbreite eingeschränkt wird.

  • erkundigen Sie sich, wo der nächste LTE Sendemast steht – je näher, desto besser ist die Empfangsqualität
  • vergleichen Sie unbedingt die Preise der verschiedenen Anbieter

Vorteile von LTE...

LTE ist der neueste Mobilfunkstandard und wird die Nachfolge von UMTS antreten. Immer bessere DSL-Anbindungen mit höheren Geschwindigkeiten wirken sich stark auf das Internet aus. Die Websites, Downloads und Streaming-Angebote werden immer aufwendiger und benötigen daher mehr Ressourcen. So ist es also nur eine Frage der Zeit, bis auch der Mobilfunk mit aktueller Technik nachrüsten muss. Die Lösung für Websites mit vielen multimedialen Inhalten und das Ansehen von HD-Filmen ohne Unterbrechungen heißt LTE. Aber was sind die Vorteile dieses neuen Mobilfunkstandards im Detail?

LTE für High-Speed-Datenübertragungen

Einer der größten Vorteile ist die um ein Vielfaches höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit im Vergleich zu UMTS. In der Zukunft werden Übertragungsgeschwindigkeiten im Mobilfunk von bis zu 150 MBit pro Sekunde möglich sein. Besonders im Hochladen von Daten ist Long Term Evolution den herkömmlichen DSL-Anschlüssen weit überlegen. Während eine DSL-Leitung mit 16.000 MBit pro Sekunde gerade einmal nur 1 MBit für den Upload zur Verfügung stellt, schafft LTE bis zu 50 MBit jede Sekunde. Menschen, die in Regionen leben, die bisher schlecht mit DSL versorgt sind, bekommen mit LTE eine sehr gute Alternative zum kabelgebundenen Internet. Denn die Anbieter haben sich zu einer Netzabdeckung verpflichtet. Außerdem wird durch die extrem hohen Übertragungsgeschwindigkeiten auch die Latenz verbessert. Doch was bedeutet das genau? Die Latenz ist die Verzögerungszeit, die angibt, wie lange es dauert, bis eine Reaktion stattfindet. Vor allem beim Surfen und auch bei anderen Programmen für das Internet macht sich eine niedrige Latenzzeit durchaus positiv bemerkbar. Das Ansehen von Internetseiten fühlt sich beispielsweise sehr viel flüssiger an. Zwar werden mit herkömmlichen DSL-Anschlüssen immer bessere Übertragungsgeschwindigkeiten möglich, jedoch ist dieses nur mit der Verlegung neuer Kabel möglich. Und das ist wiederum mit extrem hohen Kosten verbunden. Bei LTE müssen lediglich die Funkmasten aufgerüstet werden.

LTE ist abwärtskompatibel und für die Zukunft gerüstet

Smartphones und Handys mit LTE ermöglichen auch den Aufbau von Verbindungen zu älteren Technologien. Diese Abwärtskompatibilität macht es möglich, dass zum Beispiel auch UMTS-Verbindungen möglich sind, wenn bestimmte Gebiete in Deutschland noch über kein LTE verfügen. Auch die Umrüstung geht schneller vonstatten, weil keine komplett neue Infrastruktur aufgebaut werden muss, sondern die bestehende Infrastruktur einfach erweitert wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die einfache Möglichkeit, LTE weiterzuentwickeln, um für die Zukunft gerüstet sein. Dank der geringeren Kosten werden dann auch die Unternehmen eher bereit sein, den Standard in der Zukunft zu erweitern und für den Nutzer aufzurüsten. Der Standard soll bis zu einer Geschwindigkeit von 1.000 MBit pro Sekunde in der Zukunft aufgerüstet werden können.

Preissenkungen sind mit LTE möglich

Nicht nur der starke Wettbewerb unter den Mobilfunkunternehmen kann dazu führen, dass die Preise in der Zukunft sinken werden. Im Vergleich zu UMTS nutzt LTE die Frequenzen deutlich effektiver. Demzufolge benötigen die Unternehmen bei der Übermittlung der gleichen Datenmenge weniger Kapazitäten, als sie für UMTS benötigen. Das wird voraussichtlich dazu führen, dass LTE-Tarife im Verlaufe der nächsten Jahre günstiger sein werden, als UMTS zum jetzigen Zeitpunkt. Auch ist von einer wachsenden Anbieterzahl auszugehen, die LTE-Tarife anbieten werden, was wiederum durch den Konkurrenzkampf zu niedrigen Preisen führen kann.

LTE schont den Handy-Akku

Zwar wird es auch Long Term Evolution für den Computer im eigenen Zuhause geben, aber besonders Handys und Smartphones werden von dieser neuen Technologie sehr stark profitieren. LTE schont den Akku von mobilen Geräten. So kann mit LTE länger im Internet gesurft werden, ohne den Akku aufladen zu müssen, als mit UMTS. Außerdem bietet dieser neue Mobilfunkstandard eine herausragende Mobilitätseigenschaft. Das bedeutet in der Praxis: Auch das schnelle Fahren mit Bus, Bahn oder Auto soll kein Problem mehr darstellen. Hat die schnelle Fortbewegung bei UMTS noch zu Verbindungsabbrüchen geführt, soll dies mit LTE nicht mehr passieren.

Was kostet LTE...

Die großen Netzanbieter betreiben schon seit etwas Längerem die Modernisierung ihrer Mobilfunktechnologien. Um dem immer größer werdenden Datenhunger von Computern, Smartphones, Tablets und Internetsticks gerecht zu werden, setzen die Konzerne jetzt auf LTE. Die Bezeichnung „LTE“ steht für „Long Term Evolution“. In den Medien und der Umgangssprache taucht diese Technologie auch unter den Begriffen „HSOPA“ oder „4G“ auf. Neue Mobilfunktechnologien sind aufgrund der Investitionen in den Netzausbau zu Beginn meist teurer als bereits etablierte. Trifft das auch in dem Vergleich zwischen LTE und UMTS zu? Und welche Vorteile machen LTE attraktiver als UMTS?

Der entscheidende Punkt: der Preis

Es gibt viele verschiedene Tarife, deswegen ist auch die Preisspanne, in der sich die Tarifmodelle bewegen, breit gefächert. Eine geringe Geschwindigkeit und wenig Übertragungsvolumen kosten weniger als Tarife mit maximaler Geschwindigkeit und Inklusiv-Traffic von mehreren Gigabyte im Monat. Wer sich mit weniger zufriedengibt oder nur wenig braucht, der bekommt schon einen günstigen LTE-Tarif für Mobilfunkgeräte für gerade einmal 20 Euro. Nach oben hin erreichen die Kosten bis zu 80 Euro im Monat. Die Übertragungsgeschwindigkeit und das im Tarif enthaltene Volumen sind aber nicht die einzigen entscheidenden Punkte für den Preis. Tarife für Handys und Smartphones enthalten zum Teil auch Flatrates für Telefonnetze oder SMS. Außerdem gibt es LTE nicht nur für Mobilfunkgeräte, sondern auch für den Computer in den eigenen vier Wänden. Besonders Menschen, die in ländlichen Regionen wohnen und über kein DSL verfügen, wird diese Information freuen. Auch hier können die Tarifpakete beispielsweise eine Festnetzflatrate enthalten, die aber wiederum den Preis erhöht. Um den optimalen Tarif für die eigenen Bedürfnisse zu finden, empfiehlt sich der Vergleich von LTE-Anbietern mit einem Vergleichsrechner im Internet.

Was spricht für einen Ersatz von UMTS durch LTE?

Der interessierte Kunde wird sich zuallererst natürlich diese Frage stellen. Zuerst einmal sei gesagt, dass LTE die Weiterentwicklung von UMTS sowie HSDPA ist. Während UMTS eine maximale Download-Geschwindigkeit von 14,4 MBit pro Sekunde ermöglicht, ist bei LTE theoretisch erst bei 150 MBit die Sekunde Schluss. Das macht sich besonders sehr stark bemerkbar, wenn der Anwender gerne multimediale Inhalte nutzt. Mit LTE lassen sich Filme und Videos bei einer stabilen Verbindung ohne Störungen auf Computern und Mobilfunkgeräten ansehen. Das Empfangen von Filmen in „High Definition“ auf Smartphones und Tablets ist ein herausragendes Merkmal. In Sachen Upload-Geschwindigkeit überholt LTE sogar herkömmliche DSL-Anschlüsse. Denn mit LTE sind zwischen 20 bis 25 MBit pro Sekunde machbar. Ein DSL-Anschluss mit 16 MBit die Sekunde schafft im Upload gerade einmal nur 1 MBit pro Sekunde.

Weitere Vorteile von LTE

Zusätzlich zu den hohen Übertragungsraten zeichnet sich LTE durch sehr niedrige Latenzzeiten aus. Das macht sich sehr stark beim Surfen und beim Nutzen von Anwendungen bemerkbar, die ihre Inhalte über das Internet beziehen. Smartphone-Besitzer, die jetzt schon über eine zu kurze Akkulaufzeit klagen, können erleichtert aufatmen. LTE verbraucht weniger Strom und schont so den Akku. Auch die Zeiten von abbrechenden Internetverbindungen in Zügen oder im Auto sind fast vorbei. LTE besitzt herausragende Mobilitätseigenschaften. Der Standard ist sowohl abwärtskompatibel als auch sehr leicht für die Zukunft optimierbar.

LTE Speedcheck...

Hier können Sie kostenlos einen LTE Speedcheck durchführen und dadurch die LTE Geschwindigkeit der Verbindung messen. Hinterlassen Sie doch im Kommentarfeld Ihre Meßergebnisse.

Für eine bessere Einschätzung des Meßergebnisses sollten Sie den LTE Test mindestens 1 x wiederholen.

 

 

LTE Antennen...

Brauche ich für LTE eine extra Antenne?

LTE funktioniert wie jedes Funknetz über den eingesteckten Surfstick beziehungsweise die Antennen der LTE Router. Da das Netz jedoch noch nicht vollständig ausgebaut ist, kann der Einsatz einer LTE Antenne sehr lohnen, um die Vorzüge des ultraschnellen Netzes vollständig auszuschöpfen.

Vorteil der Antennen

Im Grunde würden sich Antennen auch für das UMTS Netz lohnen, und sie werden tatsächlich auch preiswert angeboten (ebenso wie für LTE). Da aber UMTS praktisch flächendeckend ausgebaut ist, nutzen nur Menschen die Antennen, die in prinzipiell empfangsschwachen Gegenden wohnen, den (seltenen) sogenannten weißen Flecken der Netzabdeckung. Diese sind bei LTE Anfang 2012 noch zwangsläufig größer, weshalb die Antenne durchaus lohnt. Sie wird auch in späteren Jahren bei besserer Netzabdeckung immer wieder ihre Dienste tun, wenn Sie irgendwo in einem empfangsschwachen Gebiet unterwegs sind oder wenn Sie gar mit Ihrem LTE-Tarif in so ein Gebiet ziehen. Die Leistung der internen Routerantennen genügt nicht in jedem Fall. Die externe Antenne ist besonders auf dem Land hilfreich, wo das Netz insgesamt dünner strukturiert ist. In Innenstädten wird es auch immer wieder Einsatzszenarien für LTE-Antennen geben.

LTE Aussenantenne

Arten von LTE Antennen

Grob werden vier verschiedene Typen unterschieden. Das ist natürlich technisch nicht völlig korrekt, aber für den Laien eine Hilfestellung zur Orientierung. Es gibt Panel-, Biquad-, Richt- und Rundantennen. Letztere wirken optisch wie Stabzimmerantennen. Die Richtantenne (auch Yagi-Antenne) verspricht im Grunde den größten Zugewinn an Leistung, also eine Signalqualität beim Empfang mit weniger Dämpfung, denn die Antennen werden auf den Sender ausgerichtet. Das ist im stationären Betrieb vorteilhaft, wenn der Standort des nächsten Funkmastes bekannt ist (kann ermittelt oder ausprobiert werden) und zwischen Empfänger und diesem Standort keine Abschirmung liegt – das größte Problem in Innenstädten. Zu finden ist der Standort durch langsame 360°-Drehung um die eigene Achse. Beim Richtfunk, der grundsätzlich nur für den stationären Einsatz geeignet ist, werden nur geringe Abweichungen von der direkten Richtung toleriert, etwa um 2°. Das liegt für die Antenne im Bereich sehr weniger Zentimeter. Wenn die Richtung gefunden wurde, bringt die platzsparende Richtfunkantenne aber effektive Zugewinne.
Eine Panel-Antenne ist flach (wie ein Panel), daher platzsparend und leicht zu installieren. Sie weist ebenfalls eine gerichtete Strahlungscharakteristik auf, allerdings nimmt sie die Interferenzen verschiedener Sender auf, statt auf einen einzigen Mast zu fokussieren. Daher ist sie auch im mobilen Einsatz geeignet, es muss allerdings mit unterschiedlichem Empfang gerechnet werden, wenn der Router fortlaufend bewegt wird.
Bi-Quad-Antennen sind an zwei “Brillengestellen” zu erkennen, es handelt sich um verdoppelte Quadantennen, die als Ganzwellenschleifen funktionieren. Die Länge des gebogenen Drahtes entspricht dabei der Wellenlänge des Empfangssignals. Diese Antennen sind sehr effizient und verstärken je nach Bauart und Ausrichtung den Empfang zum Teil erheblich.
Eine normale Rundantenne ist eigentlich eine Langdrahtantenne, bei der die Drahtlänge über der Wellenlänge liegt und sich die Strahlrichtung der Antennenlängsrichtung annähert, je länger der Draht ist. Das Prinzip kennen ältere Personen noch vom Kofferradio, um dessen Antenne man einfach einen Draht wickelte und diesen manchmal an den Fenstergriff band – je länger, desto besser. Solche Antennen wurden zum LTE-Start im Sommer 2011 prinzipiell empfohlen, sie sind äußerst günstig, es muss nur ein wenig die Richtung für den besten Empfang gefunden werden.

LTE Hardware...

Welche Hardware wird für LTE benötigt?

Seit dem Frühjahr 2011 kann auch in Deutschland der neue Mobilfunkstandard LTE, der wesentlich schneller als sein Vorgänger UMTS ist, verwendet werden. Für den Aufbau des Netzes zeichnen die drei größten Mobilfunkanbieter der Bundesrepublik verantwortlich. Das Interesse an dem neuen Verfahren, mobil im Internet zu surfen, ist groß. Doch viele Menschen wissen nicht genau, welche Hardware sie eigentlich zur Benutzung von LTE benötigen.

Die richtige LTE Hardware: Generelle Fakten

Bevor man sich mit der Frage auseinandersetzt, mit welcher LTE Hardware man den neuen Mobilfunkstandard verwenden kann, geht es erst einmal darum, ob man LTE überhaupt an seinem Wohnort beziehen kann. Der Netzausbau wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen, deshalb sollte man diesen Punkt zuerst klären. Dabei hilft einem das Internet. Wenn man LTE an seinem Wohnort beziehen kann, muss man anschließend entscheiden, ob man den Mobilfunkstandard als DSL-Ersatz in den eigenen vier Wänden benutzen möchte oder ob man die Technik unterwegs benutzen will.

Die richtige LTE Hardware: Der DSL-Ersatz

Die Hardware, um LTE wie einen DSL-Anschluss Zuhause zu verwenden, ähnelt tatsächlich der Hardware, die für DSL benötigt wird. Im Zentrum steht ein Router, der über die nötige LTE Antenne verfügt. Dies bedeutet, der Router ist es, der mit dem LTE Sendemast kommuniziert, Daten austauscht und auf diese Weise das Surfen im Internet möglich macht. Der Router ist zugleich Teil eines drahtlosen Netzwerkes. Das bedeutet, Geräte mit W-LAN-Adapter, wie zum Beispiel ein Laptop oder auch ein Tablet-PC können über das drahtlose Netzwerk LTE verwenden und so im Internet surfen. Alternativ kann zumindest der klassische Computer auch noch immer über ein Netzwerkkabel an den Router angeschlossen werden. Als Alternative zum Router kann der Surfstick fungieren, der optisch einem USB-Speicherstick gleicht. Dieser wird direkt in den Computer gesteckt und ermöglicht das Surfen im Netz. Will man Zuhause jedoch mit mehreren Geräten zugleich online gehen, so ist der Stick keine optimale Lösung.

Die richtige LTE Hardware für den mobilen Gebrauch

Der Stick ist hingegen aber sehr zu empfehlen, wenn man nach Geräten sucht, die man unterwegs verwenden kann. Wer mit seinem Laptop auch unterwegs mit High Speed surfen will, für den lohnt sich der Stick definitiv. Diese Hardware ist auch sehr zu empfehlen, weil sie verhältnismäßig günstig ist. Schwieriger wird es, wenn man stattdessen mit einem Smartphone LTE benutzen möchte. Diesbezüglich haben die Hersteller noch großen Nachholbedarf, denn klassische Smartphones, die UMTS benutzen, können LTE nicht verwenden. Eine spezielle LTE Antenne muss in das Gerät integriert sein. Dies bedeutet für alle Menschen, die den neuen Mobilfunkstandard auf dem Handy verwenden wollen, dass sie nicht umhinkommen werden, ein neues Smartphone zu kaufen. Absehbar ist jedoch, dass die Zahl der passenden Geräte schnell ansteigen wird und die Preise damit sinken dürften.

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